Bezirksregierung soll überprüfen, wie viele Fahrspuren notwendig und sinnvoll sind

Die Fraktionen von CDU und Bündnis90/Die Grünen im Kölner Rat setzen sich dafür ein, dass die Leverkusener Brücke nach der Sanierung beste Bedingungen sowohl für den motorisierten Verkehr als auch für Radfahrer*innen und Fußgänger*innen bietet.

Die beiden Fraktionen haben sich im Stadtentwicklungsausschuss dafür ausgesprochen, nicht - wie vom Landesbetrieb Straßenbau vorgesehen - einen gemeinsamen Geh- und Radweg mit einer Breite von lediglich 3,50 Meter zu errichten, sondern stattdessen einen zwei Meter breiten Gehweg und im Rahmen des Veloroutennetzes Nordrhein-Westfalen einen Radschnellweg zu bauen, der eine gesetzlich vorgeschriebene Mindestbreite von vier Metern haben muss.

Fakt ist, dass der Landesbetrieb Straßenbau NRW eine Autobahnbrücke mit bis zu zehn Autospuren plant. Im Rahmen der Stellungnahme der Stadt Köln hat der Stadtentwicklungsausschuss diese Maßnahme
im Grundsatz gebilligt. Allerdings haben CDU und GRÜNE angeregt, eine Verbreiterung des Geh- und Radwegs zu planen. Damit ist keine automatische Reduzierung der Fahrspuren verbunden. CDU und GRÜNE haben die Bezirksregierung Köln unabhängig von der Rad- und Fußwegeplanung gebeten zu überprüfen, ob die festgesetzte Ausbaubreite von bis zu zehn Spuren dringend notwendig ist.

B90GRUENE CDUPRESSE

Beispielfoto Verkehr: Musto

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